Angebotsprozess
Eure Angebote dauern zu lange
Die Anfrage kommt am Montag. Das Angebot geht am Freitag raus. Dazwischen liegt selten Arbeit — meistens liegt dort Warten.
Das steckt meistens dahinter
Wenn du die Zeit misst, die tatsächlich am Angebot gearbeitet wird, kommst du oft auf vierzig Minuten. Der Rest sind Übergaben: Der Vertrieb wartet auf eine Zahl aus der Technik, die Technik wartet auf eine Rückfrage beim Kunden, und am Ende wartet alles auf die eine Person, die freigeben darf.
Dazu kommt, dass jeder ein bisschen anders kalkuliert. Also schaut vor dem Versand noch einmal jemand drüber — was eine weitere Warteschleife ist, nur diesmal mit schlechtem Gewissen.
Was dich das wirklich kostet
Wer zuerst ein Angebot auf dem Tisch hat, gewinnt überproportional oft — nicht weil er billiger ist, sondern weil er der Erste war. Jeder Tag Verzögerung ist ein Stück dieser Position.
Und es kostet zweimal: Angebote, die zu lange dauern, werden auch seltener nachgefasst. Wer eine Woche gebraucht hat, ruft ungern nach drei Tagen hinterher.
Was du diese Woche selbst tun kannst
Nimm das letzte Angebot, das rausgegangen ist, und zeichne die Stationen auf einem Blatt nach: Wer hatte es wann, worauf wurde gewartet?
Markiere jede Stelle, an der etwas liegengeblieben ist. Genau diese Stellen sind dein Ansatzpunkt — nicht die Kalkulation, nicht das Layout, nicht die Software.
Ich schick dir die Checkliste dazu
Zehn Fragen zum Angebotsweg, mit denen du die Wartezeiten sichtbar machst — und siehst, welche davon sich ohne neue Software auflösen lassen. Kein Newsletter, kein Verkaufsgespräch.
