KI-Realitätscheck
KI bringt euch noch nichts
Das liegt fast nie an der KI. Es liegt daran, woran sie bei euch arbeiten soll.
Das steckt meistens dahinter
KI ist gut darin, aus vorhandenen Informationen etwas zu machen. Sie ist schlecht darin, Informationen zu ersetzen, die es nicht gibt. Wenn eure Kundenhistorie in drei Postfächern liegt und niemand aufgeschrieben hat, wie ein Angebot zustande kommt, dann fehlt genau das Material, aus dem eine KI Nutzen ziehen könnte.
Deshalb bleibt es bei den Ergebnissen, die du wahrscheinlich schon kennst: Texte werden schneller formuliert, Zusammenfassungen sind ordentlich — aber an eurer eigentlichen Arbeit ändert sich nichts. Das ist kein Anwendungsfehler. Das ist die Reihenfolge.
Was dich das wirklich kostet
Wer an dieser Stelle trotzdem investiert, zahlt doppelt: einmal für Werkzeuge, die im Leerlauf drehen, und einmal an Glaubwürdigkeit im eigenen Team. Nach dem zweiten gescheiterten Versuch bekommst du niemanden mehr für ein drittes Projekt begeistert — auch nicht für ein sinnvolles.
Ich sage Kunden an dieser Stelle regelmäßig ab. Nicht weil KI nichts könnte, sondern weil sie an der falschen Stelle stünde.
Was du diese Woche selbst tun kannst
Prüf eine einzige Sache: Könnte jemand, der neu bei euch anfängt, ohne Nachfragen herausfinden, was mit einem bestimmten Kunden zuletzt besprochen wurde?
Wenn die Antwort nein ist, ist das eure nächste Baustelle — nicht die KI. Wenn die Antwort ja ist, lohnt sich das Gespräch über KI wirklich, und zwar sofort.
Ich schick dir die Einordnung dazu
Eine ehrliche Übersicht, was auf welcher Stufe tatsächlich etwas bringt — und woran du erkennst, dass ihr für den nächsten Schritt bereit seid. Kein Newsletter, kein Verkaufsgespräch.
