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Noch unklar

Du weißt noch nicht genau, wo es klemmt

Das ist ein guter Ausgangspunkt. Ehrlicher jedenfalls als eine Diagnose, die man sich selbst gestellt hat.

Das steckt meistens dahinter

Das Gefühl ist meistens dasselbe: Es läuft, aber es läuft zäh. Der Tag ist voll, und am Abend ist trotzdem nichts von dem erledigt, was du dir vorgenommen hattest. Nur lässt sich nicht sagen, woran es gelegen hat — es war ja alles irgendwie wichtig.

Genau deshalb ist die Ursache schwer zu greifen. Sie steckt selten in einer Aufgabe, sondern in den Übergängen dazwischen: dort, wo etwas von einer Person zur nächsten wandert und dabei kurz liegenbleibt.

Was dich das wirklich kostet

Solange die Ursache unklar ist, wird an Symptomen gearbeitet — meistens mit einem neuen Werkzeug. Das ist die teuerste Variante, weil sie nach einigen Monaten dieselbe Frage zurückbringt, nur mit einer zusätzlichen Software im Haus.

Was du diese Woche selbst tun kannst

Beantworte die folgenden fünf Fragen mit ja oder nein. Jedes Nein zeigt dir eine Richtung:

1. Findet eine Vertretung ohne Nachfragen alle Unterlagen zu einem Kunden?
2. Gibt es eine Beschreibung, wie ein Angebot entsteht — schriftlich, nicht im Kopf?
3. Sieht dein Team beim selben Kunden denselben Stand?
4. Wird eine Information genau einmal eingegeben, nicht mehrfach?
5. Weiß jeder, wer bei einer offenen Anfrage als Nächstes dran ist?

Bei welcher Frage du am längsten gezögert hast — dort fang an.

Sollen wir gemeinsam draufschauen?

Schreib mir kurz, wo du gerade stehst. Ich melde mich mit einer Einschätzung, welcher der fünf Punkte bei euch am schwersten wiegt — ohne Gegenleistung und ohne Verkaufsgespräch.