Tool-Dschungel
Ihr habt zu viele Programme
Jedes einzelne wurde mal aus einem guten Grund angeschafft. Zusammen ergeben sie trotzdem keinen Arbeitsplatz, sondern einen Hindernisparcours.
Das steckt meistens dahinter
Tools wachsen selten nach Plan. Sie kommen dazu, weil ein Problem gelöst werden musste — und bleiben, weil niemand die Zeit hat, sie wieder abzuschaffen. Nach ein paar Jahren gibt es für jede Aufgabe eine Lösung und für keine eine Verbindung.
Das eigentliche Problem ist deshalb nicht die Anzahl. Es ist, dass dieselbe Information an fünf Stellen gepflegt wird und niemand sagen kann, welche Stelle stimmt.
Was dich das wirklich kostet
Doppelte Eingaben kosten Zeit, aber das ist der kleinere Posten. Teurer ist, dass Auswertungen unmöglich werden: Solange die Zahlen in fünf Systemen liegen, kannst du nicht sagen, welcher Kundentyp sich für dich rechnet.
Dazu die stillen Kosten: Lizenzen für Werkzeuge, die nur noch eine Person nutzt. Und neue Mitarbeitende, die drei Wochen brauchen, bis sie wissen, was wo hingehört.
Was du diese Woche selbst tun kannst
Schreib alle Programme auf, die bei euch im Einsatz sind — auch die privaten Umwege, die Excel-Datei auf dem Desktop, die WhatsApp-Gruppe.
Setz hinter jedes zwei Angaben: Wer nutzt es? Und welche Information steckt darin, die nirgendwo sonst steht? Alles, wo die zweite Spalte leer bleibt, ist ein Kandidat zum Abschalten.
Ich schick dir die Checkliste dazu
Eine Vorlage für genau diese Bestandsaufnahme — plus die Reihenfolge, in der du zusammenlegst, ohne dass euch zwischendrin Daten verlorengehen. Kein Newsletter, kein Verkaufsgespräch.
